Zyklisch leben trotz 100%-Job: 3 kleine Veränderungen für deinen Alltag
Aktualisiert: vor 3 Tagen

Fixe Arbeitszeiten, volle To-do-Listen und kaum Pausen. Vielleicht kennst du das: Von 8 bis 12 Uhr arbeiten, kurz etwas essen, weiterarbeiten bis am Abend. Und wenn deine Periode beginnt oder die Schmerzen stärker werden, funktioniert der Alltag trotzdem einfach weiter.
Vielleicht denkst du: «Ich kann ja nicht einfach nicht arbeiten.» Oder: «Ich muss das durchziehen.» Gerade wenn du mit Endometriose oder Adenomyose lebst, kann dieser Anspruch besonders viel Kraft kosten. Schmerzen, starke Blutungen oder Erschöpfung lassen sich nicht passend in den Kalender legen.
Zyklisch leben heisst nicht, dass du deinen Job oder dein ganzes Leben nach jeder Zyklusphase umstellen musst. Es bedeutet vielmehr, deine Bedürfnisse bewusster wahrzunehmen und dort, wo es möglich ist, kleine Anpassungen zu machen. Dein Zyklus ist eine Orientierung – kein zusätzlicher Leistungsplan.
1 | Kleine Pausen wirklich nutzen Vielleicht kannst du dir bewusst fünf Minuten nehmen, um aufzustehen, ans Fenster zu gehen, etwas zu trinken oder ein paar ruhige Atemzüge zu machen. Nicht erst dann, wenn gar nichts mehr geht.
2 | Bedürfnisse ansprechen
Gibt es die Möglichkeit für Gleitzeit, Homeoffice oder etwas mehr Flexibilität an besonders belastenden Tagen? Vielleicht braucht es ein Gespräch mit deiner Führungsperson. Du musst nicht alles erklären, aber du darfst sagen, was dir helfen würde.
3 | Die Mittagspause für dich zurückholen Ein kurzer Spaziergang, eine Mahlzeit in Ruhe oder einfach einmal nicht erreichbar sein: Kleine Inseln können einen Unterschied machen. Frage dich, was dir heute guttut – statt automatisch das zu tun, was alle anderen machen.
Nimm deine Beschwerden ernst. Wenn Schmerzen, starke Blutungen oder Erschöpfung deinen Alltag regelmässig einschränken, hol dir medizinische Unterstützung. Du musst dich nicht einfach daran gewöhnen.
Was wäre eine Mini-Veränderung, die du bereits morgen ausprobieren könntest? Vielleicht ein kurzer Spaziergang in der Mittagspause. Vielleicht ein klares Nein zu einem zusätzlichen Termin. Oder ein Gespräch über mehr Flexibilität.
Du musst nicht gleich dein ganzes Leben umkrempeln. Manchmal beginnt Veränderung mit einer kleinen Entscheidung, die dich wieder näher zu dir bringt.

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